Tumorkonferenz

Die Tumor-Konferenz ist das Herzstück des Brustzentrums und für die Patientin die Garantie für den höchsten Standard ihrer Behandlung.

Alle Disziplinen des Brustzentrums der Charité nehmen an der wöchentlichen Tumorkonferenz teil. Geleitet wird die Tumorkonferenz im Brustzentrum der Charité von Herrn Prof. Possinger, Chefarzt der Hämato-Onkologie in der Charité oder von Herrn Prof. Schneider, dem Leiter des Brustzentrums.

Besprochen wird jede Patientin. Sollte die Tumorkonferenz die vorhandene Diagnostik als unzureichend für eine Therapie-Entscheidung befinden, werden der Patientin weiterführende Untersuchungen angeboten und ihr Fall wird erneut der Tumorkonferenz vorgestellt. In sehr schwierigen und seltenen Fällen kann sich die Vorgehensweise so lange wiederholen, bis die Tumorkonferenz anhand der Diagnosesicherung oder einer erneuten Operation sich zu einer endgültigen weiteren Therapie entscheiden kann.

Für die Patientin bedeutet dieses Vorgehen eine enorme Erleichterung und hat nur Vorteile: Sie braucht sich nicht um Termine zu kümmern. Sie hat die Gewissheit, dass alle Aspekte ihrer Person, ihrer Verhältnisse und ihrer Erkrankung berücksichtigt werden, und dass sie dadurch eine maßgeschneiderte und individuelle Therapie empfohlen bekommt. Sie hat die Garantie, dass alle Experten im Brustzentrum der Charité Diagnose und Entscheidungen wissen und mitbestimmen.

Die Tumorkonferenz ist berechtigt, Therapie-Empfehlungen fest zu legen oder zu ändern. Das Ergebnis der Tumorkonferenz ist bindend und wird für jede Patientin dokumentiert. Jede Patientin im Brustzentrum der Charité ist berechtigt, ihr Krankenblatt und die darin enthaltenden Eintragungen der Tumorkonferenz einzusehen und Kopien davon zu erhalten.

Die Vorgehensweise der Tumorkonferenz ist entscheidend für die Qualität der Therapie.

Jubiläumsjahr 2010

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